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Korrigierte CIELAB-Formeln

Korrektur der Deltas in Abhängigkeit von der Lage des Standards im CIELAb-Raum
Allen Formeln zur Berechnung empfindungsgemäß besser angepasster Farbabstände gemeinsam ist, dass sie die Komponenten des ∆E, die ∆L, ∆C und ∆H abhängig von der Lage der zu vergleichenden Farben im Farbraum korrigieren.
Alle diese Versuche stellen eine deutliche Verbesserung der unkorrigierten CIELAB-Formel dar!

Merkwürdigerweise beharrt die Industrie auf der antiquierten und - wie jeder weiß - sehr unzulänglichen CIELAB-Formel , weil angeblich eine Umstellung zu mühsam ist.
Die Situation ist vergleichbar mit der Beharrung der USA auf dem nicht-metrischen System. Ein Umstand, der die Industrie dort jährlich Milliarden kostet.
Die Schuld an der Kalamität wird den jeweiligen Partnern (Lieferant, Kunde) zugewiesen, die angeblich nicht zu überzeugen sind. Jeder ist mißtrauisch und denkt, der Partner sei nur auf den eigenen Vorteil aus. In Wirklichkeit enstehen durch unsinnige Toleranzfordeungen auf beiden Seiten hohe, unnötige Kosten.
Lieferchargen werden abgelehnt, weil das ∆E (CIELAB-)zahlenmäßig zu groß ist, oder man akzeptiert es, weil ein ∆E=0,2 ja ach so klein ist, obwohl im Unbuntbereich dieses ∆E objektiv nicht zu tolerieren wäre. In beiden Fällen hätte die Anwendung der korrigierten Formeln zu richtigen und kostensparenden Entscheidungen geführt!

In Teilbereichen der Industrie, wie z.B. auf dem Gebiet der PKW-Lackierung (VW) ist man offenbar schon schlauer. Mit der nötigen Marktmacht kann ein großer Kunde den Lieferanten zwingen. In diesem Fall sogar zu seinem eigenen Glück!

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CMC