1 Was ist Farbe? 2 Farbmetrik 3 CIELAB 4 Analytische FM 5 Farbrezeptierung 6 Diverse 7 EXCEL
Startseite 3 CIELAB Farbenraum

3 CIELAB


Farbenraum Delta E Farbtoleranzen Farbkontrollkarten Korrigierte CIELAB-Formeln

Farbspiele Links Kontakt Autor Sitemap

"Landkarte" eines Mischsystems

Mischsysteme

Heutzutage werden in der Lackindustrie zu fertigende "Farben" durch Mischung von
standardisierten Halbfabrikaten hergestellt: Farbpasten, in denen die Pigmente bereits optimal dispergiert vorliegen und Bindemitteln etc. gemischt.
Ein gute Orientierung über die koloristischen Möglichkeiten der zur Verfügung stehenden
Farbpasten ist mit a,b-Diagrammen möglich, in denen die Lage der Pasten in definierter
Mischung mit Weiß zu sehen ist.
Die Punkte liegen selbstverständlich in unterschiedlichen L-Niveaus.

"Landkarte" eines Mischsystems

Bildschirmkopie eines Programmes, das automatisch die zur Farbrezeptierung zur Verfügung stehenden Pigmente im angegebenen Mischungsverhältnis mit Weiß darstellt.
Hier 15 Teile Colorant auf 15 Teile Weißbinder

Das Programm zeichnet automatisch Hue-Strahlen und Chroma-Kreise.
Abgesehen von der Weißpaste XT liegt das Gelb KS mit einem L = 84,5 am höchsten, wie die kleine Tabelle besagt.
(TT ist ein Schwarz).
Nach Herstellung der Eichreihen und ihrer Messung zur Berechnung der optischen Daten
können, wie in diesem Beispiel per Programm Diagramme für beliebige Mischungsverhältnisse berechnet und geplottet werden oder aber man klebt kreisförmige Muster der Eichfärbungen jeweils an "ihrem" Ort in ein a/b-Koordinatennetz.
(Die a/b-Koordinaten liefert natürlich das Farbmeßprogramm!)
Eindrucksvoll ist z.B. eine "Landkarte" mit einem Maßstab von 5 cm je 10 a- oder b-Einheiten.
Die Eichreihen, z.B. aus je 5 Konzentrationen in steigender Weißaufhellung bewegen sich vom Purton oder einer Purtonnahen Mischung ausgehend in mehr oder weniger gekrümmter Kurve auf den Weißpunkt in der Mitte zu. vgl. die Farbcharakteristiken von zwei Gelbpigmenten.

Farbcharakteristiken