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Betriebliche Praxis der Farbrezeptberechnung (FRB)

Einleitung

Zu einer gut funktionierenden FRB gehören selbstverständlich ein Farbmessgerät mit guter Langzeitreproduzierbarkeit und ein vernünftiges, benutzerfreundliches Rechenprogramm. Mindestens ebenso wichtig sind jedoch gewisse organisatorische und anwendungstechnische Voraussetzungen. Der Erfolg der FRB hängt letztlich von der Mannschaft am Computer und nicht vom Computer ab. Man sollte nicht von der Annahme ausgehen, dass man sich eine "Farbrezept-Vorausberechnung" kaufen kann, wie eine neue Dispergiermaschine, die aufgestellt, angeschlossen wird und dann ihr Geld verdient.

Die FRB wird erst dann zu dem erhofften Rationalisierungsinstrument, wenn man sie in ein betriebliches Organisations-Konzept einbaut, was u.U. eine Abkehr von mancher liebgewordenen Tradition voraussetzt.

Hier in Kürze einige wichtige Elemente des modernen auf FRB eingestellten Betriebsablaufes:

1 Im Vorfeld ist zu planen, mit welchen Pigmenten oder Farbstoffen bzw. Präparationen (allgemein Farbmitteln) künftig gearbeitet werden soll
2 Die eingekauften Farbmittel sind einer regelmäßigen, strengen, aber nicht unsinnigen (koloristischen) Qualitätskontrolle zu unterziehen.
3 Ratsam ist die Fertigung der farbigen Erzeugnisse (Lacke, Druckfarben, Kunststoffe oder auch Textilien) aus „Halbfabrikaten“, das sind im Betrieb aus den eingekauften Farbmitteln hergestellte und standardisierte Konzentrate.
4 Herstellung der Eichreihen
5 Überwachung der Langzeitkonstanz des/der Farbmessgeräte(s)
6 Die "richtige" Software
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