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Deckvermögen

Deckvermögen

Deckvermögen Wie dick ist eine Beschichtung aufzutragen, damit ein schwarz/weißer Kontrastgrund gedeckt wird? Je geringer die benötigte Schichtdicke, desto besser das Deckvermögen der Beschichtunsmasse. (Lack, Dispersionsfarbe, Folie)

Zum Glück hat man es Hobby-Malermeister normalerweise nicht mit schwarzweißen Kontrastgünden zu tun. Deshalb genügt in den meisten Fällen eine ca. 0,1 mm dicke Schicht einer Dispersionswandfarbe, um die vorhandenen Flecken, Kratzer und den "Gilb" zu bedecken.

Berechnung des Deckvermögens aus R(w) und R(s)

Berechnung des Deckvermögens

einer Beschichtung aus den R-Werten über schwarzem und weißem Untergrund

Dieses EXCEL-Worksheet berechnet aus den Remissionswerten über Weiß und Schwarz die wellenlängen-abhängigen K und S der Beschichtung nach Kubelka-Munk unter Berücksichtigung der gegebenen "Schichtdicke", im Beispiel = 60 g / m⊃2;. Bei diesem Flächengewicht (proportional zur Schichtdicke) deckt (in diesem Fall) die Beschichtung nicht völlig den Kontrast des schwarz/weißen Untergrundes, den EXCEL mit 11,8 CIELAB-Einheiten bewertet.
Auf "Knopfdruck" berechnet EXCEL diejenige Schichtdicke (bzw. Flächengewicht), welche den Kontrast auf das gewünschte Maß reduziert.
In diesem Fall hat der Benutzer als Deckungs-Kriterium ein CMC-∆E = 0,8 vorgegeben.
Vergleiche den entsprechenden Abschnitt in 4 Analytische Farbmetrik, Deckvermögen

EXCEL-Specifica

Die Lösung des Problems geschieht in EXCEL mit Hilfe des "Solvers", wo man als Zielwert das gewünschte Kontrast-Delta-E anzugeben hat.
Beim Klick auf <Berechnen> übernimmt das EXCEL-Makro diesen Wert aus dem Eingabefeld und berechnet die notwendige Schichtdicke um den zunächst größeren Kontrastwert auf den gewünschten zu reduzieren.
In einem weiteren Tabellenblatt werden die ursprünglichen und die berechneten R-Werte grafisch als R-Kurven angezeigt.

Delta-E Display Farbstärke und Rest-Farbdifferenz