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Farbstärke und Rest-Farbdifferenz

Farbstärke eines Farbmittels

Die Farbstärke eines Farbmittels ist neben den Beständigkeits-Kenngrößen (Licht- und wetterechtheit, Chemikalenbeständicgkeit etc.) die wichtigste, den "Moneyvalue" bestimmende Größe.
Wenn die ursprünglich vorliegende Farb-Differenz zwischen Probe(n) und Standard nicht nur auf dem Unterschied in der Farbstärke beruhen, hängt das Ergebnis der Farbstärkeberechnung davon ab, welches Gleichstellungskriterium man verwendet. Ein Delta-E=0 ist nicht möglich. Es wird immer eine Restfarbdifferenz geben.
Dieses EXCEL-"Programm" verwendet als erste Näherung die relative Farbstärke der Probe(n), die sich aus dem Verhältnis der K/S-Summe ergibt.
Im Tabellenblatt "FATI" wird die Farbtiefe angeglichen. Im Tabellenblatt MinXYZ wird der minimale Farbwert gesucht und dieser angeglichen.
Je größer die Restfarbdifferenz, desto mehr können die Ergebnisse der Farbstärkeberechnung bei den verschiedenen Kriterien auseinanderklaffen!

Berechnung der Farbstärke für 3 Kriterien

Berechnung der Farbstärke

und der Restfarbdifferenz nach DIN 55986 - automatische Überstzung in eine verbale Bewertung!

Ein leistungsfähiges "EXCEL-Programm", das die relative Farbstärke von 2 Proben im
Vergleich zu einem Standard durch Angleich des (automatisch gesuchten) minimalen
Farbwertes oder (auch nach Wunsch) für den Angleich der Farbtiefe berechnet,
ferner werden die Farben und Farbdifferenzen vor und nach Angleich auch verbal bewertet!
Das Programm berechnet die K/S-Werte (bei jeder Wellenlänge) der Proben und variiert die Konzentrationen der Proben solange, bis Gleichheit des minimalen Farbwertes besteht. Bei gelben Proben werden also die Z-Werte im Maximum der Absorption angeglichen. Für
diese angeglichenen Proben, werden dann die Farbwerte und der Farbabstand zum
Standard = Restfarbdifferenz berechnet.
Nach diesem iterativen Angleich werden unter Ausnutzung der "lookup"-Funktionen von
EXCEL die erhaltenen Zahlenwerte in eine der Koloristensprache gemäße verbale Bewertung umgesetzt.
In jedem Fall, wird die relative Farbstärke auch aus der Relation der K/S-Summen berechnet.

Angleich der nächtliegenden Farbtiefe

Man beachte die verbale Bewertung der Koloristik

nach Angleich der Farbtiefe, d.h. die Restfarbdifferenz

EXCEL-Specifica

Beim Klicken auf Berechnen überträgt ein Makro die R-Werte vom gewählten Kriterienblatt in das andere und sucht per Solver (Zielwertsuche) die Konzentration, welche zur Übereinstimmung des Gleichstellungskriteriums führt.

Deckvermögen Toleranzellipsen